Kritische Perspektiven auf die Zukunft der Hotellerie: Von Innovationsstau & Abhängigkeiten zu Mitarbeiterförderung #07

Shownotes

„In dieser Podcast-Folge gewähren zwei erfahrene Experten der Hotellerie-Branche, Peter Hense von der Rechtsanwaltskanzlei Spirit Legal und Host Marco Nußbaum, einen ungeschminkten Blick hinter die Kulissen. Sie analysieren, warum sich die Hotels so schwer damit tun, sich an den rasanten Wandel anzupassen und neue Konzepte umzusetzen. Vom Druck der Buchungsportale bis hin zum KI-Hype - erfahren Sie, welche Barriere die Hoteliers überwinden müssen, um ihre Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Mit überraschenden Lösungsansätzen, die weit über den Tellerrand der Branche hinausblicken, liefern die Gäste wertvolle Impulse für eine zukunftsfähige Hotellerie.

Dieser Podcast wird produziert von TLDR Studios.

Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:22: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des IHA Podcast Zukunft Hotel.

00:00:27: Heute bin ich hier allein.

00:00:29: Otto Lindner ist in Asien unterwegs und hat kein Internet.

00:00:34: Deshalb sitze ich hier im Studio und freue mich ganz herzlich Peter Hänse dazu geschaltet zu haben.

00:00:41: Peter, herzlich willkommen.

00:00:44: Herzlichen Dank fürs mich aufnehmen, lieber Marco.

00:00:47: Und ich bin gespannt.

00:00:49: Ja, ich auch.

00:00:52: Die Diskussionen, die Dialoge mit dir sind ja ohnehin immer spannend.

00:00:55: Unser letzter gemeinsamer Podcast geht zurück, als ich noch so geht Hotel heute gemacht habe.

00:00:59: Das ist über vierenhalb oder fünf Jahre her.

00:01:01: War der meist angeklickte Podcast übrigens so.

00:01:04: Die Zeit fliegt unfassbar schnell vorbei.

00:01:07: Ja, und ich habe gar nicht so

00:01:09: graue Haare wie dein Barbrau ist.

00:01:11: Ja, Wahnsinn.

00:01:12: Krass, ja.

00:01:16: Die meisten werden es gar nicht wissen, wie dein Lebenslauf so lief.

00:01:19: Aber wir haben uns ja vor vielen Jahren einmal kennengelernt.

00:01:21: Da haben wir uns schön gefetzt.

00:01:24: Das war super.

00:01:25: Haben uns juristische Schläge reingegeben.

00:01:27: Das fand ich großartig.

00:01:28: Und als du dann gewechselt bist, habe ich gedacht, Mensch, den brauche ich an meiner Seite.

00:01:33: Der ist super.

00:01:34: Und da hast du wirklich viel... auch dazu beigetragen, dass mein Unternehmen Preissotel so erfolgreich war, erfolgreich in der Distribution und, und, und.

00:01:42: Aber vielleicht magst du nochmal kurz ein bisschen was über dich erzählen, wo du herkommst, weil das Unternehmen wird wahrscheinlich schon keiner mehr kennen, so richtig.

00:01:49: Und wie du dazu gekommen bist, dass du sagst, ich mach jetzt meine eigene Kanzlei.

00:01:54: Ähm, gern.

00:01:56: Ganz im Ernst, ich wollte nie.

00:01:58: Anwalt werden.

00:02:00: Ich hatte das überhaupt nie vor und wollte ich auch gar nicht Gerichtserfahren führen.

00:02:03: Und am Ende ist es so, dass das ja quasi alles ist, was ich jetzt so tue, beruflich.

00:02:09: Und ich habe irgendwie meistens meinen Interessen oder dem, was dann halt so der Markt an Themen, einen vor die Tisch gespürt hat, mit angefasst von Hotellerie hatte ich überhaupt gar keine Ahnung.

00:02:20: Ich war Backpacker und dann bin ich tatsächlich damals bei der Junester für eine kurze Zeit gewesen und habe dort den Uli Kastner gern gelernt.

00:02:28: Und hab für den Uli den quasi den Einkauf, den Hotell-Einkauf mitgemacht, auf der rechtlichen Seite begleitet.

00:02:34: Und da schon immer ein Kopf geschüttelnd gesagt sind, das kann jetzt nicht sein, dass die alle so dumm sind, dass sie den allen auf den Leim gehen, sie uns allen auf den Leim gehen.

00:02:40: Und Uli hatte auch so ein Störgefühl, der ist dann ein halbes Jahr vor mir raus und hat seinen Hotel-Shop gegründet, auch viele Heutungen durchlebt, das Unternehmen und auf der Uli.

00:02:50: Und am Ende sind wir teilweise gemeinsam.

00:02:54: eben auch dann draußen gewesen und haben bei unterschiedlichen Ebenen versucht die Hotel-Disputation vom Kopf auf die Füße zu stellen.

00:03:03: Mission gescheitert, kann ich nur ganz klar sagen, es gibt ja... Ehrlich?

00:03:06: Mission gescheitert?

00:03:08: Na, also ich sehe... Tatsächlich nicht, dass der Markt sich zwischen zwei tausend neun, also mein erst Kontakt mit Portrillerie so.

00:03:16: Zum elf, dann kann es Leihgründung, dass sich, dass die Sachen auf fruchtbaren Boden gefallen wären.

00:03:23: Ausnahm bestätigen die Regel, aber so innerhalb der achtzig, zwanzig Verteilung muss ich sagen, es hat sich hat sich wenig in Richtung Unabhängigkeit entwickelt.

00:03:34: Das ist schon, das ist schon ein bisschen frustrierend an manchen Stellen zu sehen.

00:03:37: Also die Tipps, die ... und dann nehme ich nicht mich, die ... ... Uwe Freas.

00:03:44: Gott, hab ihn zählig, will ich was sagen, aber ... ... auf dem HSMI-Day gegeben hat ... ... den Hotel Slow Hanging Fruits zu catchen.

00:03:52: Die Tipps kannst du heute wieder zeigen, ... ... die Leute würden immer sagen, ach echt?

00:03:56: Und dann denkst du dir, nee, nee, ... ... da ist schon viel passiert in der Zwischenzeit ... ... und gäbe es nicht die unfassbar große ... ... Gewinnmarge in der Hotellerie.

00:04:04: Da werden viele Unternehmen eigentlich auch nicht mehr existieren, so wie das aktuell, weil ich bin ja nicht nur in der Hospitality-Industrie unterwegs, der macht ja auch ganz viel für die Reisebranche, also die, vor allem für die, für die, für die, für die Ordnepräsur, sowohl für die Reisedistribution als auch für die Veranstalter.

00:04:23: Die haben ja mit viel geringeren Margen zu kämpfen und mussten sich auch viel stärker neu erfinden.

00:04:28: Manche von denen können nur von Subventionen leben, Airlines.

00:04:32: Und ja, du kennst den Witz mit dem, wie wird ein Millionär, du bist Milliardär, kaufst

00:04:39: ein Airline.

00:04:40: Das ist aber bei staatlichen Airlines, ich sag jetzt mal so, die wären halt alle immer gerettet.

00:04:46: Egal was du machst, du bist immer gerettet.

00:04:48: Auch ein Ryanair ist ja eigentlich kein Geschäftsmodell, sondern ein Subventionsmodell.

00:04:52: Aber gut.

00:04:54: Und Hotellerie hat immer noch diese Möglichkeit, weil die sehr nah am Gast sind und die Gäste bereit sind, utropische Ratenteile zu zahlen.

00:05:02: Wir haben vorhin gerade gesagt, fünfzig Euro fürs Frühstück zu bezahlen.

00:05:05: Und irgendjemand macht das auch noch, dass da viele Ineffizienzen einfach kaschiert werden.

00:05:10: Und da muss ich sagen, da hat sich tatsächlich zu wenig getan.

00:05:14: Wir könnten alle schon weiter sein in der Unabhängigkeit von den großen Plattformen.

00:05:20: Mehr Geld verdienen.

00:05:22: die Leute besser bezahlen, wenn man das umgesetzt hätte, was vor zehn und fünfzehn Jahren die Leute schon gesagt

00:05:27: haben.

00:05:27: Ja, das ist spannend.

00:05:28: Also, ich hab mich auch immer gefragt, wenn man sich anguckt, wir haben ja auch aktuell wieder eine Inflation von Veranstaltungen, wo alle hinrennen, sich gegenseitig auf die Schulter klopfen, wo sich alle abfeiern.

00:05:40: Und ich weiß überhaupt nicht den Grund dafür, weil, wenn ich mir das anschaue, das ist tatsächlich so, ich hab, Mein Certification in Revenue Management gemacht an der Cornell Universität im Rahmen eines Sommerprogramms.

00:05:54: Das war großartig.

00:05:55: Wenn ich nie vergessen hatte, ein Lehrer da, Rich Hanks, der war damals bei Marriott und der hat uns so Unterlagen gegeben und hat Übungen mit uns gemacht.

00:06:06: Wenn ich den Ordner heute rausholen würde und würde diese Unterlagen und die Übungen nehmen und da heute ein Seminar drüber machen, das würde ich genau den Effekt bekommen, den du auch gesagt hast.

00:06:16: Oh, das ist ja stark, gibt's ja gar nicht.

00:06:19: Und das jetzt dreißig Jahre her.

00:06:21: Warum tut sich unsere Branche so schwer, Dinge zu adaptieren oder neu aufzusetzen?

00:06:28: Ich glaub, die Hotellerie und dann schere ich alle über einen Kamm.

00:06:32: Und das tut mir auch leid für diejenigen, die dann doch anders sind.

00:06:34: Aber so im Großen und Ganzen ist es sich ihrer Stärken eigentlich gar nicht bewusst.

00:06:39: Du hast seit fünfzehn Jahren, ich dachte jetzt fünfzehn, in etwa so mit Aufkommen des großen Internetvertriebs, aber eigentlich fing das schon früher mit den Veranstaltern an.

00:06:48: Hat immer jemand gesagt, ihr könnt das alles nicht, ihr könnt das alles nicht, wir können es viel besser, arbeitet mit uns.

00:06:52: So der Klassiker, wir machen Online-Distributionen in hundertvierzig Sprachen, booking.com.

00:06:58: Früher war das halt dann ein großer Veranstalter, der gesagt hat hier, du musst, du musst, du musst mit mir arbeiten, ich komme an Gäste, die du sonst nicht bekommst.

00:07:08: Und da haben Leute aufgegeben, in dem Bereich sich zu bilden, zu fortzubilden und Kompetenzen zu entwickeln.

00:07:14: Und insbesondere dieses Gefühl, ich bin Chef, ich kann alles.

00:07:17: Das ist halt auch so im Hotel, musst du das wahrscheinlich auch können.

00:07:19: Also ich könnte nie einen Hotel, aber ich würde dem Druck nicht standhalten.

00:07:23: Aber ich meine, du hast ja wirklich auch aus der Küche bis nach ganz oben dich gewirtschaftet und du kannst das alles sehr gut beurteilen.

00:07:30: Aber an irgendeiner Stelle.

00:07:32: ist vielleicht ein anderen Unternehmen die arbeitsteiliger sind, dann wird es sich einem anderen Unternehmen sagen, ich hab aber jemanden der macht IT, den brauche ich, aber ich muss den vertrauen.

00:07:39: Wenn ich den keinen vertrauen schenke, ich weiß es nicht, dann fliegt das nicht, ich muss da was tun.

00:07:45: Hotelerie ist halt, wo oft so auch das, wo wir auf Leute getroffen sind, die teilweise ihre eigenen Systeme nicht verstehen.

00:07:52: Und wenn ich teilweise sage, sag ich einen großen Teil.

00:07:54: verstehen die Leute ihre eigenen Systeme und ihre Distributionen nicht und folgen so.

00:07:57: die anderen machen das doch aber auch so und das muss doch aber auch dann gehen.

00:08:03: Man lässt dann halt liegen oder getraut sich nicht einzugestehen.

00:08:06: Ich weiß es nicht.

00:08:06: Und dann kommt Dienstleister.

00:08:08: Und das ist halt wirklich so wie ein Mehltau über die Rosen, die Rosen dann quasi aussaugt.

00:08:15: Ist das halt, sind das Dienstleister?

00:08:18: Tech-Vendoren, früher waren es irgendwelche anderen Hotelberater, die gibt es vielleicht auch noch so was.

00:08:22: Aber diese Vendoren übernehmen so die Weltherrschaft in dem Bereich und schaffen es wirklich keinen Mehrwert zu bringen.

00:08:29: Aber die vorhanden der Technologie und die vorhandenen Leute eben so zu fragmentieren, dass es halt auch praktisch kaum möglich ist, eine Veränderung.

00:08:41: konsequent von der strategischen auf die taktische auf die operative Ebene hindurch zu begleiten und umzusetzen.

00:08:47: Gibt es wunderte Beispiele dafür, die PMS Vielfalt, also die katastrophale PMS Vielfalt in Deutschland, die fehlenden Standards, dass die Systeme, die eingekauft werden, alle nicht miteinander reden, Chatbots, Callbots, was haben wir alles gehabt in den letzten Jahren?

00:09:02: Anbindung an Plattformen.

00:09:05: Das ist halt alles Kraut und Rügen, niemand.

00:09:10: Ich freu mich, niemand geht in diesen Bereich rein von außerhalb, denn wenn man da drauf schaut, dann denkt man sich, ich kann ja hier gar nicht wachsen, ich müsste ja erstmal alles kurz und klein schlagen.

00:09:20: Und das kurz und klein schlagen.

00:09:22: Da gibt es welche, die haben das versucht.

00:09:23: Booking hat es versucht.

00:09:25: Booking ist an der Hotellerie in Deutschland gescheitert.

00:09:28: Booking wollte auch PMS anbieten, wollte auch vertikal integrieren.

00:09:31: Ach, das stimmt,

00:09:31: das war, wie hieß denn das noch?

00:09:34: Ich hab's auch vergessen, die Namen, also...

00:09:36: Monkey, nee, das... Ich weiß, das war auf Basis von Salesforce.com programmiert, das war richtig gut.

00:09:42: Ja, Gorillas, irgendwas mit Gorillas, ja.

00:09:44: Es hat

00:09:44: sich trotzdem niemand gekauft.

00:09:46: Und das bei Booking.

00:09:47: Und dann sagst du dir, okay, dann bist du entweder mega resilient, das ist das positive Freeming, oder du bist halt wirklich hoffnungslos.

00:09:53: Du bist ein hoffnungsloser Fall.

00:09:55: Mit dir kann halt... kein Fortschritt im Eigentlichen sind gemacht werden.

00:09:59: Das könnte ja auch ein schöner Befund sein.

00:10:01: Dann sag ich, ich konzentriere mich auf meine Kernkompetenzen und bin nett zu Gästen, mache gutes Frühstück und schöne Zimmer und verkaufe die zu einem fernen Preis idealerweise direkt.

00:10:10: Und da fangen die Probleme an.

00:10:12: Das ist das, was ich mit Stärken meine.

00:10:13: Aber wenn wir das, wenn wir damals zurückgehen, ich kann mich noch gut erinnern, wie der ganze Mist losging.

00:10:18: Und zwar hast du über Veranstalterverträge gesprochen.

00:10:21: Wir alle kennen Gullivers Travel.

00:10:24: Ja.

00:10:25: Damals waren die Verträge bei Gullivers Travel so ausgestaffiert, dass Minimum Group Size war one.

00:10:32: One person.

00:10:33: So, Minimum Group Size one.

00:10:34: Und wenn also dann der japanische Gast kam, Mr.

00:10:38: Yakamoto, dann ist Mr.

00:10:39: Yakamoto seine eigene Gruppe gewesen.

00:10:41: Das hat für die nachher daraus, daraus haben die abgeleitet.

00:10:45: Okay, ich kriege ja super Preise.

00:10:48: Die haben ja wirklich als Wholesailer Rates die niedrigsten Preise bekommen, die du im Hotel haben kannst.

00:10:52: Und haben die gesagt, die ganzen Markups und Margen pack ich gar nicht oben drauf.

00:10:55: Ich mache eine eigene Internetseite octopus treble.com.

00:10:57: Ich weiß nicht, ob ich dich daran erinnern kann.

00:10:59: Das war so eine riesen Krakelader.

00:11:02: Und auf einmal waren diese Hohlzählerpreise plus zehn Prozent oder sowas im Internet.

00:11:07: Und dann ging der ganze Mist los.

00:11:08: Hat gar keiner verstanden.

00:11:10: Sie wussten nicht, wie sie reagieren sollen.

00:11:11: Hat Gullivers gesagt, ja, entweder, also Vertragsänderungen gibt es nicht, sonst buche ich euch nicht mehr.

00:11:15: Und da ist das Thema der Hotellerie.

00:11:17: Die lassen sich unheimlich schnell.

00:11:19: In meinem Augen weichkochen und erpressen, weil sie Angst haben, Volumen zu verlieren, für das sie hinterher ein bisschen mehr arbeiten müssten.

00:11:27: Also ich hab neulich wieder einen Fall gehabt von dem Hotelier, der hat sich so voll gebucht zu High-Demand-Periods, zu Zeiten der hohen Nachfrage und war froh, dass er gesagt hat, ich hab so eine tolle Vorausschau, Belegungsvorschau, aber hat gar nicht gemerkt, dass er bestimmt eine Million Umsatz verloren hat, weil er einfach den falschen Preis zur falschen Zeit an den falschen Kunden gegeben hat.

00:11:49: Ich möchte noch was sagen zu deinem Vendor an.

00:11:51: Wir hatten ja noch ein Thema.

00:11:53: Mein Lieblings-Thema, Holiday-Check.

00:11:54: Da haben wir ja auch, sind wir auch beide mal gut gegen angegangen.

00:12:00: Leider Gottes war Reddison dann bei mir beteiligt, sonst hätten wir wirklich die Klagen auch durchgezogen da und uns daraus geklagt.

00:12:05: Ich fand es faszinierend, wie Holiday-Check in die Branche gegangen ist und gesagt hat, hey, wir haben so ein tolles Widget.

00:12:11: baut das doch mal bei euch auf der Webseite ein.

00:12:15: Das ist doch richtig was Schönes.

00:12:17: Und alle sind dahinter hergesprungen, wie die Lemminge, und haben das gemacht und haben den quasi... Die

00:12:21: Plaketten draußen rangeklebt.

00:12:22: Genau.

00:12:23: Und haben sie...

00:12:24: Buch bei uns, Buch bei anderen.

00:12:26: Becklingstrukturen gegeben.

00:12:28: Also total irrit.

00:12:29: Es verstehe ich bis heute nicht.

00:12:30: Auf Tripadvisor-Bewertungen werden auf Seiten eingespielt, wo ich sage, das ist doch nicht möglich.

00:12:36: Und in Geschäftsberichten von großen Marken steht drin, dass man sich freut, dass die Bewertungen bei Booking und bei TripAdvisor zugenommen haben.

00:12:44: Das zeigt ja aber doch nur, dass dein Direktvertrieb nicht richtig funktioniert.

00:12:47: Und es ist leider Gottes, ich frag mich, warum das so ist.

00:12:52: Am Ende des Tages finde ich es schade, weil in meiner Omotel One hat es eigentlich ganz gut drauf gehabt.

00:12:58: Die haben, glaube ich, die OTAs relativ niedrig, haben hohen Direktvertriebsanteil.

00:13:03: und investieren das Geld oder zumindest was vor dem Einschick des Private Equity so, investieren das Geld sehr stark in die Mitarbeiter wieder.

00:13:10: Und ich glaube, das macht auch mehr Sinn.

00:13:12: Dann hast du ein besseres Produkt, eine bessere Servicekultur.

00:13:15: Aber es kriegen die meisten nicht hin.

00:13:17: Schade.

00:13:18: Das ist schon so.

00:13:19: Und ein Stück weit vielleicht das Problem.

00:13:21: Es liegt auch irgendwie in dem Begriff Revenue.

00:13:24: Manager verborgen heißt halt nicht Profit Manager, wenn der Profit Manager hieße, wäre wahrscheinlich die Voraussetzung, dass man das differenzieren kann zwischen Revenue und Profit und das fällt schwer.

00:13:35: Aber ich will nicht die Revenue Manager ergonen, sondern ich will sagen, das ist ein strukturelles Problem und das hat sicherlich auch ein Führungsproblem und das ist etwas auch mit Sicherheit ein Generationenproblem.

00:13:46: Die Sorge ist halt nur, die ich habe, wir haben eine hohe Qualität.

00:13:50: der Hotels und wir haben eine hohe Servicequalität.

00:13:54: Die hat durch Covid einen Knick genommen, aber trotzdem ist die Grundsätzlich da.

00:13:58: Das wird aber nicht ewig so weitergehen.

00:14:00: Es werden in Zeiten, wo unsere Demografieentwicklung ist, eine Geburtenrate von eins, vier und eine Sterberate, die hochgeht, wird es einfach nicht genügend Menschen geben, die sich für die Hotellerie begeistern lassen, wenn dort nicht halt mehr passiert.

00:14:16: Es ist nicht so, dass das Fachkräfteproblem, dass es einen krassen Arbeitskräftemangel mehr gibt.

00:14:21: Das gibt immer, kann ja immer besser Leute haben und so was.

00:14:25: Aber was fehlt, ist halt, dass dieses Perspektiven bieten.

00:14:28: Dass du sagst, Mensch, komm zu uns und wir machen dich groß.

00:14:32: Du gehst durch die gesamte Struktur und du wirst ausgebildet.

00:14:35: Du wirst kluge ausgebildet.

00:14:36: Du wirst, auch wenn du am Anfang, sag ich das mal blöd, irgendwie in der, in der, in der Wettung geputzt hast, du kannst trotzdem bei uns dann auch in die IT gehen, wenn du durch das was... Das was ist, was dich interessiert, kannst du Vertrieb erlernen.

00:14:48: Ganz im Ernst so kompliziert ist das.

00:14:50: Alles nicht guckt da die Leute an, die bei Booking arbeiten.

00:14:52: Das sind ja alles keine Genies, die sind nur frech.

00:14:55: Aber viele von denen sind einfach ganz auch ein grundlegend dumm.

00:14:58: Das sind doch keine schlauere Leute, die sind halt einfach nur im Marketing so viel besser, in dem was, wie sie sich verkaufen.

00:15:04: Und das Produkt von Booking hat sich seit auch seit fünfzehn Jahren nicht geändert.

00:15:08: Die stecken genauso in einem technischen Dilemma fest und die Verweildauer von denen, von den Leuten, das ist so eins, fünf bis zwei Jahre.

00:15:17: Jetzt gehen ja alle momentan, ist ja die große Meer oder der große Heilsbringer ist ja KI.

00:15:23: Also alle reden ja über KI.

00:15:26: KI löst alles auf.

00:15:27: KI bringt es.

00:15:28: KI macht dich unabhängig.

00:15:30: KI wird die Reisen buchen.

00:15:32: Ich habe mich jetzt ein bisschen erschrocken.

00:15:34: Gestern hat mir einer ein Link geschickt.

00:15:37: Moodbook oder sowas.

00:15:38: Das Social-Netzwerk für KI-Agenten.

00:15:41: Da habe ich gedacht, das ist nochmal ein anderes Thema, was wir besprechen müssen.

00:15:44: Aber glaubst du an KI als Halsbringer für die Distribution in der Hotellerie?

00:15:50: Ich bin ja... Antialkoholiker, also nicht nur nicht Trinker, ich trinke wirklich nichts und mag es auch nicht.

00:15:54: Aber ich habe hier immer so für solche Situationen, habe ich eine Flasche Isopropanol stehen und denke immer, es ist jetzt der Zeitpunkt, ich müsste eigentlich mal, also ganz tiefatmend, also es ist, ich mache es nicht mal der Hotellerie zum Vorwurf.

00:16:09: Es sind ja ganz andere Leute, die auf diesen Hyptrain aufgestiegen sind.

00:16:13: Das ist ein Wortergänzungstool.

00:16:16: was für Google weltweit die Übersetzungen zwischen Sprachen zu erleichtern.

00:16:25: Nichts anderes.

00:16:25: Seit dem Jahr.

00:16:26: Seit dem Jahr hat es in diesem Bereich praktisch keinen weiteren Fortschritt gegeben.

00:16:30: Jetzt gibt es aber ist es auf die Applikationsebene runtergetröpfelt und weil jetzt ein Chatboard.

00:16:37: Text ausgeben kann.

00:16:38: Glauben die Leute, dass dahinter tatsächlich Denken steckt oder eine Logik steckt.

00:16:42: Ich gebe da irgendwas ein und da kommt raus, du müsstest deine Preise morgen um fünfzehn Prozent erhöhen.

00:16:49: Aber die Basis dafür ist nicht Realität, diese Systeme haben keinen Weltmodell, kein Verständnis, das können nicht rechnen.

00:16:56: Und das ist halt wirklich was, es ist eine ganz, ganz große, ein ganz, ganz großes Hinderslichtführend von den, von den Tech-Anbietern.

00:17:03: Das Gute ist, wenn du einmal wirklich zum Beispiel ein, also eben im Kundenservice diese Systeme eingesetzt hast und nicht mit so einem ganz schmalen Buchungsabfrage, sondern wirklich etwas umfassender wirst du ganz schnell feststellen, dass das Zeug halt nicht funktioniert.

00:17:18: Gestern war ein großer Bericht wie N-Sixundzwanzig, der Kundenservice zusammengebrochen ist, weil sie auf KION gestellt haben, will bloß niemand hören.

00:17:25: Also wenn du jetzt zum Beispiel deinen Missbrauch hast auf deiner Kreditkarte, kannst du versuchen bei N-Sixundzwanzig jemanden zu erreichen.

00:17:31: Da gibt es eine KI, die dir einfach nicht weiter hilft.

00:17:34: Nein.

00:17:35: Die

00:17:35: einzige Chance, die du hast, ist bei N-Sixundzwanzig Kreditkarte sperren.

00:17:39: sofort eine neue zuschicken lassen und das war es.

00:17:41: Also ansonsten kommst du nicht

00:17:42: durch.

00:17:42: Und eine Beschwerde bei der Baffin einreichen, dass die irgendwann mal den Sauladen aufräumen, ist auch okay, aber das haben sie ja schon gemacht, das ist ja quasi schon, die stehen ja schon praktisch unter Aufsicht.

00:17:51: Es ist die strukturellen Probleme, die eine Hotellerie hat, die gleichzeitig aber auch ein Spiegel mit der strukturellen Vorteile sind, die näher zum Gast, Kunden, die Stärke überhaupt eine Bindung herzustellen.

00:18:06: KI wäre dort eher im Sinne, wenn man die Gastinteraktion damit ersetzen wollte oder auch eine Preisbildung ersetzen wollte, eher nicht hilfreich.

00:18:17: Es ist vor allen Dingen so, dass ich die Infrastruktur verstanden haben muss.

00:18:20: Ich muss erst mal meine Systeme im Griff haben, bevor ich den überhaupt auf dem Applikation, der ja was oben draufsetzen kann.

00:18:26: Wenn ich keine Daten habe, meine Schnittstellen nicht funktionieren, ich eigentlich nicht so richtig weiß, was meine Strategie ist oder schlimmer.

00:18:32: Ich weiß, was die Strategie ist.

00:18:34: Ich setze sie aber nicht um, weder taktisch noch operativ.

00:18:38: Dann brauche ich sowas nicht.

00:18:40: Und das Problem ist, diese Dienstleiste, die kommen halt und versprechen irgendwie, Gott weiß was.

00:18:44: Ich habe von Österreichisch aus Österreichisch.

00:18:47: Ich will keinen nehmen.

00:18:51: Aus Österreich habe ich den Vortrag von einer von einer interessanten Person gehört, die aus dem Tourismusbereich kommt und gesagt hat, ja in Zukunft werden KI-Bots, der Gäste mit KI-Bots von Hotels Preise verhandeln.

00:19:04: Und habe ich gesagt.

00:19:06: Alter, Leute, die Realität ist, du hast noch nicht mal deine Preise, wenn du sie statisch in den Echsel rein schiebst im Griff.

00:19:14: Was glaubst du denn?

00:19:15: Was glaubst du denn, wie das funktioniert?

00:19:16: Das ist technisch nonsense, es ist vor allen Dingen aber operativ und emotional und von der Kultur her komplette nonsense, aber es wird nicht kommen.

00:19:22: Das passiert auch nicht.

00:19:23: Und wenn sie in jedem Fall nicht in den Chatbots, die miteinander reden müssen, sondern dann sind das... Machine Learning Algorithmen, die direkten, optimale Preispunkt finden.

00:19:32: Aber auf dem Level haben wir gar nicht geredet.

00:19:33: Und das ist dann wieder ein Kompetenzproblem, was natürlich auch fairerweise nicht nur in der Hotellerie vorherrscht, sondern generell auch in der Touristik.

00:19:42: Schwierig, die haben halt noch eine Umsatzrendite von drei Prozent.

00:19:45: Da kannst du halt nicht viel leisten, aber du brauchst...

00:19:47: Jetzt gehen die alle in dieses KI-Thema rein.

00:19:49: Jetzt gehen die alle in dieses KI-Thema rein, investieren der Geld rein, wollen dafür sein.

00:19:54: Warum kümmert sich nicht mal einer um das Asset?

00:19:57: was wirklich wichtig ist, nämlich die Menschen, die wir haben im Hotel, die die Interaktion mit dem Gast machen.

00:20:03: Es gibt so ein schönes Buch von Jan Carlson, dem ehemaligen CEO von SRS Airlines, das heißt Moments of Truth.

00:20:10: Der definiert der Touchpoints, wo er sagt, das sind deine Touchpoints, mit denen bist du direkt mit dem Gast verbunden und die müssen stimmen.

00:20:18: Und wir tanzen auf allen Hochzeiten, aber eben nicht auf der Hochzeit.

00:20:24: die für uns wichtig ist, dass wir die Leute, die bei uns arbeiten, Schulen trainieren, ausbilden, fördern, das findet einfach in der Form nicht mehr statt.

00:20:34: Ich finde das erschreckend.

00:20:35: Ich finde es wirklich erschreckend.

00:20:36: Die alle rennen auf diese Veranstaltung.

00:20:39: Aber was ist denn, wie gehst du denn her mit der Frühstückskraft?

00:20:42: Die weiß doch genau am Ende des Tages, was auf dem Frühstücksbefehl funktioniert oder nicht.

00:20:48: Wenn die lang genug dabei ist, sagt die hier, das kannst du alles wegpacken.

00:20:51: Ja, Knäckebrot will keiner, pack lieber ein Roggenbrötchen darauf oder sowas, ja.

00:20:56: Also, aber da hört keiner hin.

00:20:58: Nee, data-driven decision-making.

00:21:00: Ja, genau.

00:21:01: Und wenn du insights willst, digga, dann rät mit dem Portier, mit dem Fertner, mit der Reinigungskraft.

00:21:12: Die haben Insights für dich.

00:21:14: Und die sind valide.

00:21:15: Die sind tatsächlich validiert, weil da steckt jemand dahinter, der da mit Erfahrung auftrumpfen kann.

00:21:21: Detail-Decision-Making ist definitiv nichts, was an dieser Stelle irgendwie eine Rolle spielen wird.

00:21:25: Und du sprichst Touchpoints an.

00:21:27: Und immer und immer wieder seit zehn Jahren erzähle ich diese Geschichte.

00:21:29: Es gab für mich ein Erlebnis, was ich mit einem Hotel verbinde.

00:21:32: Das ist auch so gar nicht mehr existiert.

00:21:34: Das ist ein Steigenberger in Berlin gewesen, wo ich mit Erkältung beim Check-in stehe.

00:21:39: gerade noch so noch einchecken kann, gehe auf mein Zimmer fünf Minuten später, klopft es an der Tür und jemand bringt mir eine heiße Zitrone vorbei und sagt, wir hoffen, dass es Ihnen bald wieder besser geht.

00:21:49: Alter Falter werde ich nie vergessen.

00:21:51: Ich habe nicht darum gebeten.

00:21:53: Sie haben das einfach so gemacht.

00:21:54: Das war ein ganz, ganz wunderbares Erlebnis.

00:21:58: Die Erlebnisse, die wir an anderen Stellen haben und egal, ob es jetzt in Spanien war, weil jetzt jetzt in so ein Barcelona zu Besuch, Städte, Reise, dann komme ich gar nicht mehr so viel rum.

00:22:09: Du hast immer das Gefühl, du bist ein Verbrecher.

00:22:10: Also alles ist auf diese.

00:22:12: Checken Sie bitte hier ein, nutzen Sie bitte hier Ihre Karte und es wird gar nicht mehr mit dir geredet, sondern noch bestenfalls eine Erklärung.

00:22:18: dass du deine Kreditkarte bitte links oder die anderen Kreditkarten nicht einsetzen kannst.

00:22:22: Und beim Frühstücksbefehl wirst du gesagt, er soll mehr oder weniger Rüder aufgefunden oder deine Zimmernummer anzugeben, aber nicht guten Morgen.

00:22:28: Und hier ist das Brot und hier ist der Honig und hier ist der Kaffee, wahrscheinlich der Kaffee zuerst.

00:22:33: Das ist wirklich so auf einer reinen transaktionale Beziehungsebene runtergezogen, aber nicht darauf, dass es mir in irgendeine Form gut geht.

00:22:40: Und die absolute Krönung, Freundin von mir, habt ihr das erzählt und gesagt, ja, Hotelkette hat neue digitale Check-in Automaten im Hotel stehen.

00:22:50: Da stehen links und rechts jetzt zwei Angestellte, die den Leuten erklären, wie sie digitale Check-in machen.

00:22:56: Wie blöd kann man denn sein?

00:22:57: Diese eine Chance ist mein Lieblingsthema des letzten Jahres gewesen wegen des Wegfalls der Meldeverpflichtung für die Gäste.

00:23:04: Wie blöd kann man sein, dass man diesen Touchpoint, diese eine Chance, die der Staat dir geschenkt hat, für die die E-Commerce-Unternehmen Millionen ausgeben würden, wenn sie sie hätten?

00:23:15: einen Direktkontakt mit dem Gast zu erzwingen, dass man die so freiwillig einfach aufgibt.

00:23:20: Also das kapiere ich einfach nicht.

00:23:21: Geht nicht in meinen Kopf rein.

00:23:23: Und ich weiß, wie ich mit vielen in der Hotellerie überkreuzt, die das halt ganz toll finden und ich sage, es ist aus strategischer Sicht ein schlimmer Fehler und ihr werdet dreißig Prozent eure Gästetaten verlieren in den nächsten Jahren.

00:23:34: Ihr habt es nur noch nicht gemerkt.

00:23:37: Ja, ich glaube... Was wir bei uns noch nicht verstanden haben, wenn ich mir immer so die Sportvereine angucke, also gerade auch bei meinen amerikanischen Sportarten, Baseball, Football, Basketball, dann siehst du oder auch hier im Fußball, ja, was die Spieler alle für einen Wert haben, was die für einen Transferwert haben.

00:23:56: Und die Spieler sind der Asset des Vereins.

00:24:01: So, die sind der Asset des Vereins.

00:24:03: Das wird ... Das ist Acid.

00:24:05: Je nachdem, wie viel die Spieler wert sind, umso steigert sich auch der Value des Vereins.

00:24:10: Und bei uns ist es so, dass wir Mitarbeiter immer unter Kosten ablegen.

00:24:14: Das sind Kostenfaktoren.

00:24:16: Weil, was

00:24:16: der Fügt da war.

00:24:17: Das

00:24:17: ist völlig falsch.

00:24:18: So, das muss doch mal sein, das ist doch dein Acid, was dein Hotel strahlen lässt, was dein Hotel nach vorne bringt.

00:24:25: Und ich weiß noch, es gab ja diese Umfrage, ich weiß nicht, wer die gemacht hat, wo nachbuchen die Leute nach Preis, Lage, Review.

00:24:32: So.

00:24:33: Und für die Lage kannst du als Mitarbeiter oftmals nichts.

00:24:35: Da wird ein Vertrag abgeschlossen, das ist so.

00:24:37: Du kannst Hoteljahr nicht umschieben.

00:24:39: Aber auf den Preis hast du direkt einen Einfluss, wenn deine Reviews gut sind.

00:24:43: Es ist eine ganz klare Kollerlation zwischen den Reviews und dem Preis.

00:24:48: Aber

00:24:48: irgendwie, finde ich, ist es so simpel, nur es versteht keiner.

00:24:52: Es möchte keiner so simpel machen.

00:24:53: Alle wollen es kompliziert machen.

00:24:55: Das ist nicht nachvollziehbar.

00:24:56: Es ist

00:24:57: sicher nicht.

00:24:59: Und nochmal, also ich bin mir gar nicht sicher, also ich gucke schon gar nicht mehr auf Hotelbewertung, weil das halt eine Berufskrankheit, du weißt halt wie du zustande kommen und meistens ist irgendwie schrott, aber ist es für mich nicht der entscheidende Punkt, aber worauf ich schaue ist, bin ich dort, fühle ich mich dort irgendwie wohl und wenn ich mich einmal wohlgefühlt habe im Hotel, dann komme ich in der Stadt auch wieder dorthin und red das auch gern weiter und gebe auch gerne Bewertungen ab, also gar keine Frage an der Stelle.

00:25:24: Und da merke ich halt oft, weil ich Versuch natürlich ein Gespräch zu kommen und frage wie geht's ihnen hier?

00:25:28: haben sie eigentlich Spaß an der Arbeit und so relativ frech und manchmal kommt dann halt auch wirklich raus näher stressige schicht gerade zwölf stunden und eigentlich nur angeschrien worden und so.

00:25:39: Das ist nicht gut.

00:25:40: ich will auch nicht im hotel benachten wo die leute schlecht behandelt werden und man spürts ja auch dass die haben entweder sind sie vielleicht dann demoralisiert oder im schlimmsten fall desinteressiert keine lust das machen.

00:25:50: aber wenn du eine gute stimmung hast in einem in so einem hotel.

00:25:54: Ist ja ein Dienstleister weder andere, ich arbeite ja auch mit Dienstleistern zusammen, wo die Leute zufrieden sind, weil sonst hab ich keinen Vertrauen.

00:26:00: Aber da ist der Ansatz falsch bei uns in der Branche.

00:26:03: Also wir reden immer davon von Motivationsdingen, von wie motivieren wir die Leute, was machen wir.

00:26:09: Ich bin ja der festen Überzeugung, dass es unsere Aufgabe als Führungskraft oder Unternehmer ist, dann motivierte Leute zu bekommen und in ein Arbeitsumfeld zu schaffen, was sie nicht demotiviert.

00:26:20: Und da gehört dann auch wieder die IT dazu.

00:26:22: Wenn ich überlege, wie manche auf ihren System herum hacken müssen, was dort alle schief geht, die wenigsten kriegen ja eine ordentliche Rechnung ausgedruckt.

00:26:31: Das funktioniert ja in den meisten Fällen gar nicht.

00:26:33: Und wenn du dann was nachfragst, dann bricht das auch schon ab, sodass diese simplen Dinge irgendwann in so einem ... In dem Video oder in dem Film von Steve Jobs, der hat gesagt, hey, we gotta make the simple things cool again.

00:26:47: Und ich glaube, wir müssen einfach mal wieder so einen Ruck durch die Branche haben, dass es cool ist, Dienstleister zu sein, dass es total herzlich ist, Leuten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und das kostet keine hohen Budgets.

00:26:59: Das ist eine Frage der Haltung und der Einstellung und des Arbeitsumfeldes.

00:27:05: Das ist eine Frage auch der Priorisierung, dass du dich nicht ablenken lassen darfst, aber es steht halt auch, wenn du ... dich gut in deinen Kernkompetenzen ausgänzt, stehen trotzdem dann, ... ... dann, ... ... dann, ... ... dann, ... ... dann, ... ... dann, ... ... dann, ... ... dann, ... ... dann, ... ... dann, ... ... dann, ... ... dann, ... ... dann, ... ... dann, ... ... dann, ... Wirklich, selbst die Reisebüros.

00:27:41: Klar, da gibt's halt irgendwie drei Systeme.

00:27:44: Da hast du keine Auswahl und so was.

00:27:45: Aber in der Hotellerie wird von externen Dienstleistern immer gesagt, ihr macht alles falsch.

00:27:50: Und die anderen machen alles richtig und dann kannst du X, Y und Z beginnen.

00:27:53: Ich wüsste auch nicht, wie ich diesen, wie ich dem widerstehen sollte.

00:27:57: Ich versuche, in der Ausrede zu finden, vielleicht.

00:27:59: Das hat mich immer genervt, dass du hast Berater, die laufen durch die Welt, halten irgendwelche Vorträge und erklären dir dann, wie Amazon das alles macht und wie die Customer Journey bei denen ist.

00:28:10: Man muss ja auch mal die Kirche im Dorf lassen.

00:28:12: Viele haben ja auch gar nicht die Budgets dafür.

00:28:15: Also das ist auch gar nicht so teuer, sondern es ist halt einfach mal zu machen, aber du musst dich halt drum... Ja, du

00:28:20: musst dich kümmern.

00:28:20: ...kümmern.

00:28:21: Und ich meine, du weißt, ich hab das mit den Lower Hanging Foods gesagt, aber du hast dich hingesetzt und hast deine IBE durchgegangen.

00:28:28: Ja, die haben

00:28:29: wir selbst programmiert damals, das war super.

00:28:31: Andere setzen sich hin und sagen... einer der fünf großen anbieter den habe ich jetzt genommen das wird schon so passen.

00:28:38: und wenn das nicht passt dann geh ich halt wieder zur booking.

00:28:40: weil booking sagt mir booking ist nicht komplex.

00:28:43: gut booking nimmt mehr arbeit.

00:28:46: aber sie die sagen mir nicht ich müsste was anpassen was überprüfen ich müsste was messen dinge von denen ich nichts verstehe.

00:28:52: und das ist halt der punkt.

00:28:52: wenn ich mich in den bestimmten bereichen nicht auskenne und digitales ist schon.

00:28:57: Kompliziert, also wenn ich einfach mal Customer Journey brauche, User Experience Designer, dann muss ich mich mit der Technik auskönnen, dann muss ich ein bisschen Daten können, programmieren muss ich nicht können, muss mich aber dafür auch wirklich interessieren, muss mich andere Leute reinversetzen können, wenn ich dafür keine Zeit habe, keine Interesse habe und der wirtschaftliche Druck nicht da ist, dann passiert das nicht.

00:29:15: Ja, der wirtschaftliche Druck, und wenn wir überlegen, die zwei Zehnerjahren, also zwei neun bis zwei neunzehn, sind ja geprägt von Wohlstand gewesen, prosperieren, da hat ja keiner wirklich sich hingesetzt und hat gesagt so, Wie bereite ich mich jetzt auf eventuelle Krisen vor?

00:29:29: Wie kann ich das jetzt optimieren?

00:29:31: Ich habe auf irgendeiner Konferenz es schon Jahre her irgendwann mal gesagt, wer immer auch die niedrigsten Distributionskosten hat, der wird im Wettbewerb der Gewinner sein.

00:29:39: Und da stehe ich immer noch zu.

00:29:40: Wenn ich gucke, was manche daraus ballern, das ist wirklich abenteuerlich.

00:29:45: Das ist wirklich abenteuerlich.

00:29:47: Ja,

00:29:47: wenn du dreißig Prozent an Booking-Kommissionen zahlen musst, dann ist das jedenfalls keine Auszeichnung.

00:29:54: Also du kannst das leisten, das ist total super, aber es wird die Zeit kommen, es ist völlig verrückt.

00:29:59: Wir erleben das, weil ich gerade sehr intensiv mit dem Rest der Reisebranche auch darüber diskutiert habe.

00:30:06: Auch die ganz großen, auch die Expedias und Bookings dieser Welt, das ist nicht, dass die fehlerfrei arbeiten.

00:30:12: Ich mache ein Beispiel.

00:30:14: Der gesamte deutsche, sag ich mal, der Pauschalreisebereich erlebt gerade, dass ein ehemaliges Start-up aus München in seiner Größe so dominant geworden ist, dass es, dass die Befürchtung besteht, dass quasi niemand mehr Online-Reisen verkaufen kann außer Check-Firnzwanzig.

00:30:34: Die Dimensionen, ich werde das gar nicht kommentieren, weil die Zahlen sind ständig bei der IVW ein paar Sachen drin.

00:30:40: Ich sage mal so, wie so ungefähr, allein im Pauschal, also im Bereich fünfmal so groß wie es hier war.

00:30:48: Oh, okay, das wusste ich gar nicht.

00:30:49: Also ich habe mich immer geärgert über das ganze Thema Hotel dort.

00:30:52: Und du kriegst Kickbacks und dies und das.

00:30:54: Ich seh

00:30:55: das nur ganz nüchtern sagen.

00:30:57: Und die die Pauschalhäsebranche hat ein Problem.

00:31:02: Das habe ich auf dem FW-Kongress letztes Jahr nochmal auseinandergenommen, dass es die.

00:31:06: es ist völlig zulässig, aus der Kommission heraus Rabatte zu geben.

00:31:11: Die Kommission, die dir der Handelsher gewährt, die darfst du rückaus, der darfst du rückvergüten.

00:31:20: Und dann weißt du, wer gewinnt.

00:31:22: Marco.

00:31:23: Ja klar,

00:31:24: ich finanziere meine eigene Bedeutungslosigkeit im Netz.

00:31:26: So, und jetzt ist die Sache theoretisch, es ging ja in der Artillerie auch.

00:31:31: Es ist nur noch nicht mal notwendig und damit ist auch ganz klar, dass der Kampf noch nicht mal angefangen hat.

00:31:38: Die könnten das machen.

00:31:39: Ich weiß nicht, am Amsterdam-Steintenwelt bei vierzig Prozent Kommission mit einem Unternehmen.

00:31:43: Echt?

00:31:44: Und trotzdem, weil Rate ist Utopia, aber egal, trotzdem wird gebucht, weil die Leute verrückt sind.

00:31:52: Aber wenn die nur zehn Prozent der Kommission regelmäßig quasi zurückgewehren, dann würde plötzlich eine Bewegung im Markt sein, wo die Leute sagen, oh Gott, das willen.

00:32:01: Ich habe ja überhaupt nicht mehr die niedrigste Rate.

00:32:03: Und natürlich hat Booking überragende Bedeutung sind eigentlich.

00:32:07: Im Neunzehn, Neunzehn-Agen von unserem GWB auch alles drin, ob die sich da drum scheren.

00:32:12: Rechtlich sind die ganz, ganz schwierig unterwegs.

00:32:14: Aber ich wollte nur sagen, da ist, das ist im Entravelbereich, ist das nur deshalb.

00:32:20: So massiv, weil die insgesamt sehr sehr wenig Geld verdienen.

00:32:22: Die Marge ist halt ganz dünn und da müssen die Innovationen und die drehen sich gerade.

00:32:26: Die drehen sich gerade.

00:32:27: Die Reisebüros drehen sich.

00:32:28: Und in der Hotellerie ist halt durch die doch relativ stabile Marge, wie ich auch beeinflussen kann.

00:32:33: Selbst durch Selbstausbeutung kann ich so einfach ein Oderausbeutung meiner Mitarbeiterin oder gegebenenfalls auch günstige Pachtverträge.

00:32:42: wo auch immer man die bekommt.

00:32:43: Das kann ich noch, das kann ich noch ein bisschen.

00:32:45: Die habe ich jetzt

00:32:45: nicht gefunden in den letzten Monaten.

00:32:47: Die kann ich halt noch ein bisschen, das kann ich noch ein bisschen steuern.

00:32:50: Aber wer jetzt denkt, es ist die Krise da oder sowas, muss ich sagen, nee, in Covid wurde gerettet.

00:32:58: Zeit, also dass die Krise ist noch gefedert worden.

00:33:01: Und jetzt die große, die große, der große Umbau, die Überalterung Deutschlands, die wirtschaftliche, ich sag jetzt mal, Stagnation, ich bin überhaupt kein Schwarzwald, aber Stagnation irgendwie so eine Schockstache eingetreten.

00:33:12: und Gottes Willen, wir müssen uns massiv umstellen, müssen massiv umdenken.

00:33:15: Und da, da geht's, das geht noch, das geht noch nach unten.

00:33:19: Das geht auch preislich noch mal nach unten.

00:33:21: Da gibt's noch mehr Wettbewerbsmöglichkeiten.

00:33:23: Ja, das glaube ich auch, wenn ich mit Hoteliers spreche.

00:33:26: Also gerade auch so in der Ferienhotellerie, die sagen schon, Barbesuche sind nicht mehr so oft, die Leute holen sich ihren Gin und ihren Tonic irgendwo vom Supermarkt, setzen sich auf den Balkon und trinken das dort.

00:33:36: Drei Gänge Menüs selten, entweder eine Vorspeise und ein Hauptgang oder ein Hauptgang und ein Dessert.

00:33:41: Man teilt sich vielleicht auch ein Dessert und Frühstück, die Frühstückszahlen gehen auch zurück.

00:33:48: Die Leute sagen, okay, ich gehe doch zu dem Café an die Ecke oder mache das so, ich brauche das ganze Buffet nicht mehr.

00:33:54: Das ist eh too much, aber ich würde noch gerne auf das Thema der Distribution kommen.

00:33:58: Für mich war es immer eine Vision oder nicht eine Vision, aber ich habe relativ früh gesagt, wir leben in einer Plattformökonomie.

00:34:05: Wir haben auf der einen Seite die großen Hotelbrands, die sich ja immer mehr zu Loyalty-Programmen entwickeln, wo es nur darum geht, Loyalty-Programm versus OTAs am Ende des Tages.

00:34:15: So und wenn du jetzt guckst, das ist ja schon irre.

00:34:19: Jetzt haben wir grad so ein Fall auch in der Hotellerie.

00:34:21: Ja, das ist ja, du hast.

00:34:23: ja auf der einen Seite hast du deine Verpächter mit wahnsinnigen Pachtverträgen und Indexierung, die da drin sind und wo du wirklich ja gebeutelt wird.

00:34:31: Und auf der anderen Seite hast du dann die Markengeber, die ja über das Lizenzmodell viel, viel mehr Geld verdienen, als wenn sie den asset heavy hätten.

00:34:39: Und in der Mitte ist der Betreiber.

00:34:41: Der sämtliches wirtschaftliches Risiko hält.

00:34:43: Also klar, die Immobilienbesitzer auch, wenn es kippt und so was Logo.

00:34:46: Aber du musst Mitarbeiter bezahlen, du bist für die ganzen Kosten verantwortlich und, und, und.

00:34:52: Da hast du ja kaum noch Stellschrauben außer den Mitarbeitern, an denen du arbeiten kannst.

00:34:56: Wie soll denn das, Peter, wie soll denn das langfristig funktionieren?

00:35:00: Ganz hart.

00:35:02: Ja?

00:35:02: Marktbereinigung.

00:35:03: Ja.

00:35:05: Das tut mir leid.

00:35:06: Mhm.

00:35:07: Aber das Problem haben andere auch.

00:35:09: Ich gucke aus meinen Fenster.

00:35:11: Da stand mal ein Kraftstadt.

00:35:13: Und da stand mal ein Galeria.

00:35:16: Und die sind ausgenommen worden bis auf die Knochen.

00:35:20: Und jetzt ist das quasi alles nur noch, also Büroumbau, Wohnung und Shop in Shop.

00:35:26: Also der Niedergang einer Branche, die tatsächlich aber nicht rechtzeitig umstellen konnte.

00:35:31: Ich mach den den Vorwurf nicht, dass ich nicht an Amazon gehalten habe, aber es hätte sicherlich Möglichkeiten gegeben.

00:35:36: Aber es sind digitale Geschäftsmodelle, die zukommen für die Branche, wo du sagst gar keine Mitarbeiter mehr, alles nur digital.

00:35:41: Gibt ja Unternehmen, die das momentan machen, Private Equity gebackt, die Mietverträge unterschreiben und dann wahnsinnig expandieren.

00:35:50: Es gibt immer gute Beispiele, die funktionieren mit dem einen in der einen Kategorie und es gibt Beispiele, die ganz katastrophal schlecht funktionieren.

00:36:00: Budget muss ich dir nicht erzählen.

00:36:02: Es gibt hier auch Budget-Hotels, die gleich gegangen sind.

00:36:05: Ja, ja klar.

00:36:05: Also das gehört auch dazu.

00:36:08: Und ehrlich gesagt, ich würde auch nicht immer in einem Budget-Hotel schlafen.

00:36:10: Es gibt dafür Lebensabschnitte und es gibt dafür Zeiten und so was.

00:36:14: Aber das ist gar nicht der Punkt.

00:36:16: Ich denke schon, dass bestimmte Geschäftsmodelle, die für dich asset heavy sind und für andere asset light, dass die auf Koalitionskurs ausgelegt sind.

00:36:27: Da gibt es gar keinen Zweifel daran und du kannst dann einfach solcher... Pachtverträge, die können dann nicht mehr gelebt werden.

00:36:33: Und ich habe jetzt keine Ahnung, ich kann es nur so ein bisschen im Dunkeln und im Trüben stochern, aber hier die vor zwei Wochen annunzierte Ableben einer Hotelbruchungsgemeinschaft, die noch kurz vorher groß auf einfach so gegangen sind.

00:36:52: Das ist auch ein strukturelles Defizit einer Branche, dass es sowas überhaupt gibt.

00:36:57: Weißte, wen es da noch gibt, der solche Marktbereinigung gerade hinter sich hat?

00:37:01: Exakt, die Reisebranche.

00:37:03: Die haben gerade in den letzten Jahren reihenweise Player verloren, FTI, letztens noch.

00:37:09: Und vorher R Berlin und so was.

00:37:10: Und alle haben gesagt, um Gottes Willen, wie konnte das dann passieren?

00:37:13: Ganz einfach, das Stand an der Wand geschrieben, schon seit Ewigkeiten.

00:37:19: Und du musst halt gucken, kann ich dieses Risiko in einer wirtschaftlichen unsicheren Situation tragen oder kann nichts nicht?

00:37:25: Und dann wird die Nachfrage sinken, wer ein Objekt besitzt, wen das gehört, Eigentümer ist.

00:37:33: Eigentümer eines Objekts, das mit einem Eigenkapital ausgestattet ist.

00:37:37: Der wird auch in Zukunft gute Geschäfte machen können, wenn er sich bei den Fehlern zurückhält.

00:37:43: Das reicht eigentlich.

00:37:44: Momentan rauszutrücken, keine Fehler zu machen.

00:37:46: Wenn

00:37:46: du Obgo und Propgo hast, dann bist du der Gewinner am Markt momentan.

00:37:51: Es gibt ja einige auch im deutschen Mittelstand, die wirklich gut sind.

00:37:54: Ich frag mich aber, wo bleibt die Privathotellerie da, Peter?

00:37:56: Wenn du sagst, wenn man sich aufreibt zwischen Pachtverträgen, Franchiseverträgen.

00:38:00: Wo bleibt der einzelne Hotelier, der Pach?

00:38:03: Wo bleibt der?

00:38:06: Das ist nahezu identisch zu dem, was ich beim FWK für die Reisebüros gesagt habe.

00:38:11: Es geht nur mit Zusammenschlüssen.

00:38:13: Es geht nur damit, dass ich Kompetenzen bündle.

00:38:15: Es macht keinen Sinn, dass ich meine Distributionsstrategie ganz alleine entwickle und die ganz alleine umsetze, weil das kommt zu ineffizienzten.

00:38:23: Wir sind Rechenzentren wie AWS entstanden aus.

00:38:27: einer geringen Auslastung meiner hochqualifizierten Personen habe ich gesagt ich stell meinen Rechenzentrum anderen zur Verfügung und die fünfzig Prozent Rechenleistung die ich nachts übrig habe die gebe ich halt weiter gegen Geld und ohne Kooperationen ohne mindestens ein Soft Branding.

00:38:43: sie ist tatsächlich schwierig.

00:38:44: wenn ich einen guten Soft eine gute Soft Brand habe mit einer guten Strategie und die wiederum ihrerseits gute Leute hat dann kann ich das auch mal ein Stück weit abgeben.

00:38:55: Und bekomme Zugang, bekomme eine frische Infusion von mir aus auch Technologie und an Fortschritt und so was.

00:39:00: Und muss nicht die Sorge haben, dass ich den nicht vertrauen kann.

00:39:04: Wenn jeder für sich selbst versucht die besten Technik-Dienstleister oder die besten Wienster insgesamt zu finden.

00:39:10: Das ist so komplex, keiner kann das.

00:39:12: Ich kann das auch bei uns in der Kanzlei nicht.

00:39:14: Ich muss auch Leuten vertrauen und sagen, triff mal bitte für mich diese Entscheidung, was ist denn da gut.

00:39:20: Das wird aber nochmal erst mal schlimmer, bevor es wieder besser werden kann.

00:39:25: Wir haben so viele Hotelkooperationen

00:39:27: auch am Markt und alles von klein bis groß.

00:39:30: Will und darf dazu nichts weiter sagen, aber andersrum.

00:39:33: Ich habe bei dem Begriff Kooperation und bei dem Begriff Softbanding habe ich eine gewisse Idealvorstellung, der mit Sicherheit nicht, die nicht vielleicht nicht deckungsgleich ist, mit all dem was am Markt verfügbar ist.

00:39:47: Ja, das ist spannend.

00:39:48: Sag mal, du bist ja auch ein großer Datenhüter.

00:39:52: Du passst ja auch auf.

00:39:53: Wo packst du deine Daten rein?

00:39:54: Wo bist du präsent?

00:39:55: Was machst du?

00:39:57: Wie siehst du denn diese ganze Entwicklung der sozialen Medien?

00:40:03: Das...

00:40:04: Schöne Hard Cut aus einer Katastrophe in die nächste... Ja,

00:40:10: viele sagen, ich konvertier gut über Instagram.

00:40:13: Ich konvertier gut darüber.

00:40:14: Social Media ist das Heil.

00:40:16: Also wenn ich mir manche Sachen angucke, dann ist es eigentlich nur ein virtueller Hausprospekt.

00:40:21: Also es ist wirklich nicht spannend zum Teil.

00:40:24: Und ich weiß gar nicht, wie gehst du damit um?

00:40:27: Wie bewertest du denn das, dieses ganze Social-Media-Thema?

00:40:31: Ich muss mir an der Stelle reservieren, dass ich sage, also ich bin seit den Zeiten, als es im Jahr zwei Tausend Neun bei Facebook aufgetreten ist und gesagt hat, wir machen, wir werden Buchungskanal verreisen.

00:40:47: und da eine Leiler-Summerauftrag auf den Veranstaltungen gesagt hat, mach das, das funktioniert, das konvertiert, bin ich seit jeher skeptisch gewesen.

00:40:57: Es gab immer Beispiele, in denen das funktioniert hat und ich habe auch immer artig geklatscht, wenn Leute für Instagram oder ihren TikTok-Kanal sich dort vorgestellt haben, gesagt haben, wir sind das und wir sind das Haus und wir machen das ganz toll.

00:41:14: Auch wenn zugegebenermaßen das häufig dann doch ab dem fünftigsten kurzen Tanzvideo doch austauschbar gewirkt hat.

00:41:21: Ich persönlich bin nicht Zielgruppe dafür.

00:41:24: Ich werde nicht über Social Media animiert dort zu buchen.

00:41:28: Ich bin jemand, der sich freut, dass nach einem Besuch eines Ferienhauses in Tirol die Eigentümerfamilie und meinen Kindern zum Geburtstag eine handgeschriebene Karte geschickt hat.

00:41:41: Ich weiß, ich komm wieder.

00:41:43: Ich weiß, ich komm wieder.

00:41:44: Ich will das Ding ganz verrückt.

00:41:45: Aber ein Tiktok Tanzvideo überzeugt mich nicht, mitten in der Pampa in einen fünf Sterne Spa-Hotel zu gehen.

00:41:52: Das aussieht, wie ein Betonblock aufm Kohlfeld gesetzt ist.

00:41:58: Tut mir wirklich leid.

00:41:59: Ich habe dafür wenig Verständnis.

00:42:01: Wenn du mich nach Social Media generell fragst.

00:42:04: Die sind toxisch geworden und zwar ganz massiv.

00:42:07: Insbesondere der Versuch, aus den Kleinten und aus den Jüngsten unsere Gesellschaft zahlende Konsumenten zu machen über den Umweg der Brieftasche ihrer Eltern, also das ganze Games werben und das Schminkzeug werben und so was.

00:42:22: Dort konvertiert Social Media hervorragend, weil es eben addictive ist.

00:42:27: Den Addictive Content.

00:42:30: der viral geht, aus Reisebuchung-Hotellerie, den hab ich noch nicht gesehen.

00:42:34: Man kann mitschwimmen, ich weiß nicht, ob das einfach eine Cannibalisierung von anderen Bohrskanälen ist, keine Ahnung, dazu gibt's, glaub ich, keine wirklichen Untersuchungen.

00:42:40: Also, dass man sich feiert, hey, ich hab hundert Buchungen im letzten Jahr gemacht über Instagram, Instagram ist der Superkanal, in Wirklichkeit hab ich die hundert Buchungen über die Website verloren.

00:42:47: Aber egal, kann ja alles sein, aber generell würde ich sagen, ich kann, aber ich muss nicht über diese Kanäle tatsächlich Gäste gewinnen.

00:42:59: wäre es der Kanal, hätten wir zumindest schon mal an der einen oder anderen Stelle auch in der Vergangenheit gesehen, dass es richtig bunt ist, aber nicht.

00:43:08: Die Leute gehen auf Booking oder Expedia oder über ihren SAP Corporate Travel Account.

00:43:17: Ja, mir macht das ganze Thema Social Media Sorgen auch im Hinblick tatsächlich auf KI, auf was du machen kannst, dass du Videos und Stimmen und alles erstellen kannst.

00:43:28: Der Fraud, also der Missbrauch wird ja immer größer.

00:43:32: Und das finde ich, also ich lieb ja eigentlich auch die Digitalisierung.

00:43:37: Ich bin ja damit groß geworden, das hat mich erfolgreich gemacht.

00:43:41: Aber ich gucke dem immer skeptischer entgegen.

00:43:45: Also ich bin auch nicht mehr bei Facebook, ich bin auch nicht mehr bei Xinc, ich bin noch irgendwie bei Instagram.

00:43:50: Du bist bei Twitter, glaube ich, noch oder bei Xinc?

00:43:52: Auch nicht mehr, ja auch nicht mehr.

00:43:54: Da bin ich auch nicht.

00:43:55: Ich bin auch bei LinkedIn und selbst LinkedIn nervt mich momentan, weil es so ein, so ein, ja weiß ich nicht, das ist ein besseres Facebook geworden.

00:44:06: Aber es ist nichts mehr, kein Unternehmensnetzwerk mehr, wo ich Inspiration ziehe, sondern was mich eher stresst, das finde ich fürchterlich.

00:44:13: Das ist halt, die Amerikaner haben es halt kaputt gemacht, muss man mal so deutlich sagen, mit dem Wunsch, dass alles ins Letzte zu kommerzialisieren.

00:44:22: ist es kaputt gemacht.

00:44:24: Auf der anderen Seite eröffnet das natürlich auch Möglichkeiten nicht.

00:44:29: Die gute alte Mailing Liste, die handgeschriebene Postkarte, so Gott will, wird es dir auch in Zukunft noch geben, wenn es die deutsche Post hier nicht abschafft.

00:44:38: Diese Dinge können durchaus funktionieren und die haben einfach in der Zeit jetzt einen Wert.

00:44:42: Und das... Da bin ich dann tatsächlich mal in Zahlen freuen und würde sagen, misst das einfach.

00:44:47: Schau mal, was bringt denn das?

00:44:49: Brauche ich denn wirklich ein Social Media Team, das oberflächlich, dummschwetserisch, auch noch ChatGPT unterstützt, mir meine Bewertungen beantwortet auf Social Media?

00:44:59: und überall sind nur Herzchen und Raketen und Sternchen, über die ich halt wirklich schon brechen könnte, wenn ich sie auch nur sehe?

00:45:07: Und was macht das mit mir als Gast?

00:45:09: Und das Schwierige ist, du kannst natürlich immer wie so ein Mensch, der auf ADHS ist, dich auf ein neues Thema stürzen und dann sagen, hey, das will ich jetzt machen und jetzt das und gucken wir da draußen ein Eichhörnchen.

00:45:19: oder du kannst halt sagen, ich gucke jetzt wirklich noch mal tief in mich rein und sagen, welchen Preis und welchen Wert und welche Marke kommuniziere ich eigentlich nach außen auf den neunzig Prozent der Buchungskanäle.

00:45:31: Wie sehe ich denn aus?

00:45:32: Will ich bei Booking sein?

00:45:33: Wenn ja, soll ich dort so sein, wie ich dort angepriesen werde?

00:45:37: Wer wird denn noch angepriesen?

00:45:38: Stehe ich in diesem Markt?

00:45:39: Wäre ich das haben?

00:45:40: Wie sieht meine Website aus?

00:45:41: Wie sieht die Brungsstrecke aus?

00:45:42: Was passiert, wenn der Gast ins Hotel kommt?

00:45:44: Wird der höftig behandelt?

00:45:45: Wird der um seinen Reisepass erpresst und um die Check-in-Daten rauszubekommen und zu validieren, wie es mir letztens passiert ist in einem Hotel, das ich noch nachts, dreiundzwanzig, gestritten habe, weil der von mir eine Passkopie machen wollte.

00:45:58: Ich habe gesagt, spinnst du?

00:46:00: Also, spinnet sie.

00:46:03: Und das ist das.

00:46:05: Der wollte eine Passkopie von dir machen.

00:46:07: Alter, Alter.

00:46:09: Wenn ich das nicht mache, werde ich gefeuert.

00:46:11: Ja, aber das ist doch genau das Thema, was wir gerade hatten.

00:46:14: Es wird überall reininvestiert, nur nicht in die Ausbildung der Leute.

00:46:18: Und definitiv Quereinsteiger braucht man nicht drüber reden.

00:46:21: Also da ist nichts mit... Ich hab gesagt, tut mir wirklich leid, aber das ist so nicht.

00:46:26: Und sie kriegen meinen Ausweis nicht.

00:46:28: Das ist vorbezahlt von meiner Kollegin, die Buchen ist bezahlt.

00:46:33: Und sie kriegen von mir nächstes Mal auch gar keinen Namen außer Mekima aus, weil ich bin nicht verpflichtet, meinen Namen einzugeben.

00:46:39: Die Abschaffung des Meldewesens für deutsche Staatsbürger ist ja genau das.

00:46:44: Ich habe kein Recht mehr den Namen zu erfahren.

00:46:45: Versteht ja, neun neunzig Prozent der Hotellerie momentan noch nicht.

00:46:49: Das ist halt bitter.

00:46:50: Danke.

00:46:51: Danke an die letzte Bundesregierung, die das kreiert hat.

00:46:54: Aber das sind halt so Punkte, wo ich sage, geh dort rein, sei ehrlich und schau, was du dort verbessern kannst.

00:47:00: Höflich, freundlich, nett sein und dann einfach auf diesen Kernkompetenzen bleiben und inkrementell optimieren.

00:47:07: Alles das, was du kannst, besser machen und von manchen anderen Sachen einfach auch Abstand halten.

00:47:13: Wenn du gut bist, werden andere Leute für dich das Marketing machen, werden andere Leute für dich auch nach außen gehen und das von mir aus in irgendwelches Social Media tragen.

00:47:21: und es ist authentisch.

00:47:23: Das hatte ich immer für mich, als ich angefangen habe, damals mit Price Hotel, habe ich immer gedacht, okay, ich rede gehe alles über meine Webseite irgendwie oder meine Webseite oder alles, was von mir aus meinem Unternehmen kommt.

00:47:34: Und ich habe mir immer gesagt zu meinen Teammitgliedern und zu Kollegen, ich habe gesagt, stellt euch Facebook vor oder das Social Media vor wie eine Bar.

00:47:41: Du kommst in diese Bar rein und dann stehen da ein paar coole Typen und es gibt ein paar coole Typen und es gibt ein paar coole Typen.

00:47:47: So, und jeder geht auch und sagt, was sind das denn?

00:47:49: Ja, das sind die coole Typen.

00:47:50: Aha, und wo kommt die her?

00:47:51: Ja, die haben ihre eigene Bar, aber die sind heute nur mal zu Besuch hier.

00:47:54: Zack, und dann, dass du dann alle wieder in deine Bar zu dir holst, so am Ende des Tags.

00:47:59: Und ich glaube, das ist total verloren gegangen, ja?

00:48:02: Das wird

00:48:04: unterdrückt.

00:48:04: und deine also der versucht traffic abzuziehen aus social media auf deine eigenen kanäle sei es eine medien seite sei es eine buchung seite der wird ja algorithmisch unterdrückt.

00:48:15: Du sollst ja dich dann einkaufen, du sollst ja dann, Gott weiß was, du sollst ja auf LinkedIn für sechs Euro CPC, sollst du ihr Anzeigen schalten für dein Hotel, aber nicht mit Content überzeugen und das ist halt tatsächlich toxisch.

00:48:25: Also das meine ich mit die Monetärisierung und dann habt ihr sie wieder bei den Distributionskosten.

00:48:30: Wenn ich bei LinkedIn für sechs, kein Witz, ne?

00:48:32: Sechs Euro CPC für eine billige Anzeige, für eine Veranstaltung.

00:48:36: Wenn ich das zahlen soll, ja viel Spaß.

00:48:38: Was habe ich denn für ein CPC auf meinem eigenen Hotelnamen?

00:48:44: Und das ist schon eine Erpressung von Google.

00:48:46: Aber sechs Euro CPC, da sind wir, also wir beide verstehen, was das bedeutet.

00:48:52: Was das für deine Konversionrate bedeutet, was du da rausholen müsstest bei diesem kleinen Warenkorb.

00:48:59: Das geht nicht, das funktioniert nicht.

00:49:02: Und das ist das, was ich meine, mit kaputt machen.

00:49:04: Sagen wir noch ganz kurz zum Thema Datenschutz.

00:49:06: Oh ja, gerne.

00:49:07: Datenschutz, macht ihr das, seit ihr noch Datenschutzbeauftragter für Hotels?

00:49:12: Wir sind weiterhin in dem Thema natürlich sehr engagiert.

00:49:16: Die Hotellerie, auch da natürlich große Defizite, weil sie alle irgendwie sich falsch informieren oder in vielen Stellen das nicht wissen.

00:49:23: Es ist eigentlich vollkommen harmlos Datenschutz in der Hotellerie, weil du hast dir die Hand auf den Daten und du hast die Beziehung zu den Gästen.

00:49:29: Was Schmerzen bereitet, momentan, und es wirklich, und davon rede ich jetzt halt, die aktuell ganz viel Schmerzen bereitet ist das Thema Datensicherheit.

00:49:37: Denn das wirst du mitbekommen haben.

00:49:40: Weltweit sind touristische Buchungssysteme einem Angriff ausgesetzt, sodass momentan unfassbar viele Fake-Calls, Fake-Emails und Fake- ... Textnachrichten kommen, die eine Art von Fishing sind und die Suche nach den Quellen ist tatsächlich offen und nicht so ganz trivial.

00:50:02: Und wir haben tatsächlich auch unabhängig davon regelmäßig Themen, wo wir bei uns Hotels aufschlagen oder sind ja nicht nur Hotels, können auch ein Krankenhaus sein, Krankenhaus genauso wie ein Hotel, die Einbrüche und Versagen von ihren IT-System haben.

00:50:19: Und auch das ist ein strukturelles Problem.

00:50:22: schlechte Dienstleister, Mitarbeiter unter Druck gesetzt, schlecht geschult.

00:50:26: Was willst du nur machen, wenn du nur ein Login hast, weil Chef oder Chefin sagt, es gibt nur einen Login, dann musst du das halt mit einem Zettel an den Monitor kleben und der Gast liest und dann bleiben Sachen rumliegen und das Gleiche gilt dann für deinen IT-Dienstleister.

00:50:40: Also, da ist unabhängig von dieser mittlerweile politisch so aufgeladenen Debatte, was ist denn eigentlich mit Bürgerrechtsschutz und Datenschutz?

00:50:47: und müssen denn eigentlich unsere Gäste-Daten alle in den USA landen, wo du bei der nächsten Einreise gesagt wird, sie waren bei einer Hotelkette von jemanden, der sich öffentlich gegen Trump geäußert hat.

00:51:00: Und jetzt lassen wir sie nicht rein.

00:51:01: Das ist ja tatsächlich also realistisches, realistisches Szenario.

00:51:06: Und es ist die Infrastruktur.

00:51:09: Also die IT-Sicherheit ist ein Riesenproblem für Dottere.

00:51:13: Nicht nur für die, aber massiv dort.

00:51:16: Wahnsinn.

00:51:17: Ja, Peter, wir sind... Wir sind eigentlich am Ende.

00:51:20: Ja, die Zeit ist wieder vergangen wie im Flug.

00:51:22: Da müssen wir unbedingt noch mal eine neue Folge machen.

00:51:25: Also das war Wahnsinn.

00:51:26: Vielen Dank für deine Zeit.

00:51:28: Vielen Dank für die Themen.

00:51:29: Das ist ja alles so flüssig runtergekommen.

00:51:31: Wahnsinn irgendwie.

00:51:33: Also hat mir echt Freude gemacht mal wieder.

00:51:35: Ich hoffe, wir sehen uns irgendwann mal wieder.

00:51:37: Auch im realen Leben.

00:51:39: Sehr gerne.

00:51:41: Ja, viele Grüße nach Leipzig.

00:51:44: An dein Team.

00:51:45: Das ist immer super mit denen.

00:51:48: Und ja, danke, dass du dabei warst.

00:51:51: Viele Grüße nach Hamburg in dein Studio und hat Spaß und grundsätzlich trotzdem.

00:51:57: Wir sind optimistisch.

00:51:59: Total.

00:52:00: Nur weil wir manchmal kritisch sind.

00:52:02: Heißt nicht, dass wir nicht optimistisch sind.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.